Dashboard

Dashboard entwickeln lassen: Die Kennzahlen deines Betriebs auf einen Blick

Wie viel Umsatz kam diesen Monat rein, welche Angebote sind noch offen, wie voll ist das Team verplant? Heute setzt du die Antwort aus mehreren Programmen zusammen. Ein eigenes Dashboard zeigt sie dir auf einer Seite – aktuell und ohne Tabellen-Export am Freitagabend.

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01Symptome

Woran du merkst, dass dir ein Dashboard fehlt

Die Frage „Wie läuft der Monat?“ beantwortest du erst, nachdem du Zahlen aus Rechnungsprogramm, Kalender und einer Tabelle zusammengetragen hast.

Es gibt eine Auswertung in Excel, aber nur eine Person weiß, wie sie aktualisiert wird – ist sie im Urlaub, bleiben die Zahlen stehen.

Offene Angebote und überfällige Zahlungen fallen dir erst auf, wenn es fürs Nachhaken schon zu spät ist.

Entscheidungen über Personal, Preise oder Werbung triffst du aus dem Bauch, weil die passenden Zahlen zu mühsam zu beschaffen sind.

02Lösung

Welche Kennzahlen auf dein Dashboard gehören

Ein gutes Dashboard zeigt wenige Zahlen, nach denen du wirklich handelst. Welche das sind, legen wir gemeinsam fest – typische Beispiele für kleine Betriebe:

  1. 01
    Kennzahl 1

    Umsatz im Zeitverlauf

    Monat für Monat und im Vergleich zum Vorjahr, damit eine saisonale Delle nicht mit einem echten Einbruch verwechselt wird.

  2. 02
    Kennzahl 2

    Offene Angebote

    Wie viele Angebote draußen sind, welches Volumen dahintersteht und welche seit Wochen ohne Antwort liegen – die Liste zum Nachfassen gleich dabei.

  3. 03
    Kennzahl 3

    Auslastung

    Wie voll die nächsten Wochen verplant sind, pro Team oder Person. Im Handwerk zeigt das, ob noch Luft für einen kurzfristigen Auftrag ist.

  4. 04
    Kennzahl 4

    Zahlungseingänge

    Welche Rechnungen bezahlt, welche offen und welche überfällig sind – ohne dafür Kontoauszüge und Rechnungsliste nebeneinanderzulegen.

  5. 05
    Kennzahl 5

    Zahlen deiner Branche

    Bei Autohäusern etwa Standtage im Bestand, bei Immobilienmaklern laufende Vermittlungen pro Phase. Was auf deinem Dashboard steht, entscheidest du, nicht eine Vorlage.

03Datenquellen

Woher die Zahlen kommen

Ein Dashboard ist nur so gut wie die Daten dahinter. Typische Quellen sind die Rechnungssoftware wie lexoffice oder sevdesk, der Kalender und Tabellen. Die Anbindung läuft per Schnittstelle, wo verfügbar – sonst über regelmäßige Exporte, die automatisch eingelesen werden.

Am saubersten wird es, wenn Aufträge und Angebote ohnehin in einem eigenen System liegen. Dann ist das Dashboard die Auswertungsseite eines schlanken ERP für Aufträge und Kunden und muss nichts aus fremden Quellen zusammensuchen.

04Vergleich

Power BI oder eigenes Dashboard?

Power BI ist ein mächtiges Werkzeug und für viele Unternehmen die richtige Wahl – vor allem, wenn ihr ohnehin in einer Microsoft-Umgebung arbeitet, viele Kolleginnen und Kollegen Berichte nutzen sollen oder jemand im Haus die Datenmodelle selbst pflegt. Dann lohnt es sich eher, dort zu bleiben.

Ein eigenes Web-Dashboard passt besser, wenn niemand im Betrieb Zeit für ein BI-Werkzeug hat, die Zahlen aus deinem eigenen Backoffice kommen oder das Dashboard direkt in den Arbeitsalltag gehört – mit einem Klick vom offenen Angebot zum Kunden. Ab wann sich was rechnet, hängt von Nutzerzahl und Lizenzmodell ab; das rechnen wir für deinen Fall durch.

05Excel

Excel-Dashboard durch ein Web-Dashboard ersetzen

Viele Betriebe haben schon ein Dashboard – als Excel-Datei mit Diagrammen, die jemand einmal gebaut hat. Das Problem ist selten das Diagramm, sondern der Weg dorthin: Daten kopieren, Formeln prüfen, Datei per E-Mail verschicken.

Ein Web-Dashboard holt die Daten selbst, rechnet immer mit demselben Stand und läuft im Browser auf Laptop und Handy. Die Diagramme deiner Excel-Datei sind dabei eine gute Vorlage für das, was du wirklich sehen willst. Wie der Umstieg bei den Listen dahinter aussieht, beschreibt unsere Seite zum Wechsel von Tabellen auf eine echte Datenbank.

06Kosten

Was ein Dashboard kostet

Ein Dashboard bauen wir als Teil des digitalen Backoffice: Der Einstieg liegt ab 3.000 € einmalig, Betrieb, Hosting und Pflege der Anbindungen ab 150 € im Monat. Ein Dashboard auf Daten, die schon in einem eigenen System liegen, macht dabei deutlich weniger Aufwand als eines, das viele fremde Quellen zusammenführt.

Welche Faktoren den Preis treiben, erklärt der Ratgeber zu den Kosten individueller Software; die Ab-Preise stehen auch in der Preisübersicht. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechnen wir keine Umsatzsteuer – die genannten Preise sind Endpreise.

07Vertiefung

Beweis: die Datenbasis aus einem echten Projekt

Das Cockpit der Bayerischen Immobilienvermittlung ist kein Kennzahlen-Dashboard im engeren Sinn – aber es zeigt, worauf eines aufsetzt. Jede Vermittlung steht in einer festen Pipeline-Phase, von „Kennenlernen & Bewerten“ bis „erfolgreich vermittelt“ oder „ohne Abschluss beendet“, und jede Website-Anfrage trägt einen Status wie „nicht erreicht“ oder „Gespräch geführt“.

Daten in dieser Form lassen sich direkt zählen und darstellen: Vermittlungen pro Phase, offene Anfragen, fällige Aufgaben. Die Zahlen entstehen im Arbeitsalltag, nicht beim Zusammentragen am Monatsende.

08Fragen

Fragen, die früh kommen

Was kostet es, ein Dashboard entwickeln zu lassen?

Als Teil des digitalen Backoffice startet ein Dashboard ab 3.000 € einmalig, der laufende Betrieb ab 150 € im Monat. Wie viel Aufwand es wird, hängt vor allem von der Zahl der Datenquellen und Anbindungen ab.

Welche Kennzahlen sollte ein Dashboard für ein KMU zeigen?

So wenige wie möglich, so viele wie nötig. Häufig sind es Umsatz, offene Angebote, Auslastung und Zahlungseingänge, ergänzt um ein oder zwei Zahlen, die für deine Branche typisch sind. Was keine Entscheidung auslöst, fliegt raus.

Power BI oder ein eigenes Dashboard – was ist besser?

Power BI lohnt sich eher bei bestehender Microsoft-Umgebung, vielen Nutzern und jemandem im Haus, der es pflegt. Ein eigenes Dashboard passt, wenn die Zahlen aus deinem Backoffice kommen und ohne Einarbeitung funktionieren sollen.

Kann das Dashboard Daten aus lexoffice oder sevdesk anzeigen?

Grundsätzlich ja – per Schnittstelle, wo der jeweilige Anbieter und dein Tarif eine anbieten. Wo das nicht geht, lesen wir regelmäßige Exporte ein. Was konkret möglich ist, klären wir vor dem Angebot.

Kann ich mein bestehendes Excel-Dashboard ersetzen lassen?

Ja, und es ist oft ein guter Startpunkt: Die vorhandenen Diagramme zeigen, was dir wichtig ist. Daraus wird ein Web-Dashboard, das seine Daten selbst holt, statt dass jemand sie jede Woche hineinkopiert.

Passt das auf deinen Betrieb?

Im Erstgespräch klären wir, ob genau dieser Baustein zuerst etwas bringt oder ob ein anderer Teil deines Betriebs mehr kostet.

Andere Lösungen: Kundenportal erstellen lassen, Excel durch Datenbank ersetzen, Individuelle Software: Kosten, Digitalbonus Bayern beantragen, Anfrageformular mit Foto-Upload, Schlankes ERP-System nach Maß.